22.05.2006 Feuerwehr Barßel übt technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen


Technische Hilfeleistung bei Verkehrs&uunl;nf$auml;llen war das Thema des Dienstabends am 22. Mai 2006.

Hierzu mussten zwei PKW ihr Blech opfern. Geübt wurde der Umgang mit Schere und Spreizer sowie weiteren technischen Hilfsmitteln zur Rettung von eingeklemmten Patienten aus verunfallten PKW. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf eine patientenschonende Rettung gelegt. Hierzu wird während der Rettung nach den Prinzipien des sogenannten Hamburger Modells vorgegangen, bei der unnötige Bewegungen sowie Erschütterungen am Fahrzeug vermieden werden sollen, da jede Bewegung am verunfallten Fahrzeug durch die enge Verbindung mit dem Patienten zu Schmerzen und eventuellen weiteren Folgeverletzungen bei den eingeklemmten Unfallopfern führen könnte.

Durch den Einsatz verschiedener Techniken konnten die Wehrleute Erfahrungen sammeln um zukünftig noch besser entscheiden zu können, wie die patientenschonende Rettung am effektivsten durchzuführen ist.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Techniken wurden hierbei ausgiebig diskutiert.

Intakte Scheiben werden vor dem Ausbau mit der Hilfe einer Klebefolie fixiert, um das Eindringen von Splittern in den Innenraum zu vermeiden. Dies ist einer der wenigen Arbeitsschritte, bei der die Wehrleute ausnahmsweise keine Schutzhandschuhe tragen.
Intakte Scheiben werden vor dem Ausbau mit der Hilfe einer Klebefolie fixiert, um das Eindringen von Splittern in den Innenraum zu vermeiden. Dies ist einer der wenigen Arbeitsschritte, bei der die Wehrleute ausnahmsweise keine Schutzhandschuhe tragen.
Vor- und Nachteile verschiedener Techniken wurden ausgiebig Diskutiert
Vor- und Nachteile verschiedener Techniken wurden ausgiebig Diskutiert.
Während bei einem der Fahrzeuge die Annahme getroffen wurde, dass ein Zugang lediglich vom Heck aus möglich ist, wurde bei dem zweiten Fahrzeug ein Öffnung von der Seite vorgenommen. Hierbei wurde der Vorteil des Einsatzes einer sogenannten Tigersäge deutlich, der jedoch durch größeren Lärm und Spanbildung erkauft wird.
Während bei einem der Fahrzeuge die Annahme getroffen wurde, dass ein Zugang lediglich vom Heck aus möglich ist, wurde bei dem zweiten Fahrzeug ein Öffnung von der Seite vorgenommen. Hierbei wurde der Vorteil des Einsatzes der sogenannten Tigersäge deutlich, der jedoch durch größeren Lärm und Spanbildung erkauft wird.
Mit dem Pedalschneider können Fußpedale, an denen der Patient möglicherweise eingeklemmt ist entfernt werden. Deutlich ist auf diesem Bild das Fehlen des Kupplungspedals zu erkennen.
Mit dem Pedalschneider können Fußpedale, an denen der Patient möglicherweise eingeklemmt ist entfernt werden. Deutlich ist auf diesem Bild das Fehlen des Kupplungspedals zu erkennen.
Nach dem Einsatz hatte der verwendete Hyundai eine nahezu unglaubliche Laderaumkapazit&aukml;t
Nach dem Einsatz hatte der verwendete Hyundai eine nahezu unglaubliche Laderaumkapazität.
Gruppenfoto nach der Vollendung des Werkes
Gruppenfoto nach der Vollendung des Werkes.

Eine etwas andere Betrachtung der Übung ist hier zu finden:Pimp my...0,5MB
Besonderer Dank der Feuerwehr gilt den Firmen Autohaus Stange und Grimm Maschinenbau, beide Nordloh für die Bereitstellung des Geländes und der Fahrzeuge.

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Text/ Foto: Feuerwehr Barßel